Die medizinische Hypnose ist ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit.
Es ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf. Körperliche Funktionen werden
heruntergesetzt, einschließlich der Gehirnströme, während die geistigen Fähigkeiten und
Sprache aktiviert sind. So wird verbaler Kontakt mit dem Unterbewußtsein aufgenommen, um
geeignete Merksätze (Suggestionen) zu finden. Diese werden jeweils im Wachzustand mit dem
Patienten erarbeitet, und das Erlebte hinterher besprochen. Oft wird die ganze Behandlung für
den Patienten auf Tonband oder Video aufgezeichnet.
Jede Therapie kann durch positive Einpflanzungen in der Hypnose verbessert werden. Auch
zur Angst- und Streßbewältigung und zur besseren Überwindung
von Suchtverhalten, wie z.B. Nikotinabhängigkeit. Besonders zur Vorbereitung von
Prüfungen kann Hypnose sehr hilfreich sein, um das Erlernte in der Prüfungssituation besser
präsent zu haben.
Der Hypnosetherapeut ist also ein Berater, der unterstützende Hilfestellung bei der Bewältigung von Problemen gibt. Im
Trance-Zustand ist nämlich jeder Mensch besser in der Lage, seine eigenen Antworten auf
seine Probleme zu finden, weil er den Gefühlen, Bedürfnissen und Ängsten
näher kommen kann,
als ihm dies in bewußtem Zustand gelingt.